Alles über die Sonne & UV
Hier gibt’s den totalen Durchblick
Sommer, Sonne und Licht genießen: Bist Du einer der Ersten, die bei schönem Wetter ins Sonnenbad gehen?
Auch wenn die Sonnenstrahlen die Stimmung heben, solltest Du einige Hinweise beachten, um deine Haut vor unerwünschten Falten und weiteren Problemen zu schützen.
Hier findest Du das gesammelte Wissen rund um Sonne, UV-Schutz und Deine Haut, um Dich optimal auf die Sonnenzeit und die simply U Challenge vorzubereiten.
So funktioniert’s
Die Challenge 2026
Du hast Bock, coole Preise für deine Klasse oder deinen Kurs zu gewinnen? Dann nimm mit deiner Klasse bzw. deinem Kurs an der simply U Challenge teil und zeig, dass ihr echte UV-Schutz-Expertinnen und -Experten seid.
Um euch auf die Challenge vorzubereiten, macht ihr euch am besten hier mit den Expertenkarten über die wichtigsten Fakten schlau – dann rockt ihr die Challenge ganz bestimmt!
Bereitet Euch mit Toolbox, Website & App bestens vor
Nach kurzer Zeit seid ihr startklar für den simply U Wettbewerb 2026.
Überzeugt in der Challenge
Gemeinsam könnt ihr mit eurer Klasse durchstarten und massig Punkte sammeln.
Nutzt die Creative-Competition als Booster
Setzt noch einen oben drauf und holt euch Extrapunkte mit kreativen Ideen!
Expertenkarten:
Wissen rund um die Sonne & UV-Schutz
Die Kartensets von A bis D zeigen euch alles über Hautgesundheit, Sonnenschutz & Früherkennung.
Los geht’s!
Expertenkarten
WARUM IST GEBRÄUNTE HAUT KEIN ZEICHEN VON GESUNDHEIT?
Klicke oder swipe durch die Karten und erfahre mehr über HAUTGESUNDHEIT.
Die Haut: Mehr als nur eine Hülle
Deine Haut ist dein größtes Organ. Sie ist nur wenige Millimeter dick, aber bis zu zwei Quadratmeter groß und wiegt mehrere Kilo.
Sie schützt dich vor Schmutz, Krankheitserregern (z. B. Bakterien), Wasserverlust, Stößen und Sonnenstrahlen. Sie hilft auch, deine Körpertemperatur zu halten und kann bei kleinen Verletzungen von selbst heilen.
Die Haut besteht aus drei Schichten:
Die Haut ist ein aktives Schutzorgan –
sie reagiert, wenn etwas zu viel wird.
UV-Strahlung: Unsichtbare Gefahr
Sonnenlicht enthält UV-Strahlen. Das sind unsichtbare Strahlen, die der Haut schaden können.
• UV-A: dringt tiefer ein, lässt die Haut schneller altern
und begünstigt den schwarzen Hautkrebs.
• UV-B: kann Sonnenbrand und Schäden an der DNA
(Bauplan der Zellen) verursachen.
• UV-C: wird von den oberen Atmosphärenschichten
der Erde abgefangen.
Wasser, Schnee, heller Sand und Asphalt werfen UV-Strahlen zurück. So trifft mehr Strahlung auf deine Haut.
UV-A UND UV-B SONNENSTRAHLEN KÖNNEN DEINE HAUTZELLENSCHÄDIGEN, BEVOR DU ETWAS MERKST.
Melanin: Was Bräune wirklich bedeutet
In der Oberhaut gibt es besondere Zellen, die Melanozyten heißen.
Sie bilden den Farbstoff Melanin (dunkler Schutzfarbstoff).
Wenn UV-Strahlen, also Sonnenstrahlen, auf die Haut treffen, entsteht mehr Melanin. Es legt sich wie ein Schutzschirm um wichtige Teile der Zellen. Dadurch wirkt die Haut gebräunt. Die oberste Hautschicht kann als Schutzreaktion auch dicker werden. Das nennt man Lichtschwiele.
Diese Veränderungen zeigen: Die Haut muss sich wehren.
Gebräunte Haut ist eine Abwehrreaktion auf UV-Stress.
Sonnenbrand & Risiko
Reicht der Schutz nicht, entsteht Sonnenbrand:
Die Haut wird rot, heiß, schmerzt – Zellen sind geschädigt. Kinderhaut ist sogar empfindlicher: Wichtige Zellen liegen näher an der Oberfläche der Haut und werden leichter von UV-Sonnenstrahlen getroffen als bei Erwachsenen.
Diese geschädigten Zellen geben Fehler an neue Hautzellen weiter: Die Haut von Kindern wächst noch und teilt sich öfter – wenn eine geschädigte Zelle sich teilt, kann sie den Fehler weitergeben.
UV-Schäden sammeln sich. Viele Sonnenbrände in der Kindheit erhöhen später die Gefahr, an Hautkrebs zu erkranken.
Aber auch gebräunte Haut ohne Sonnenbrand zeigt:
Die Haut hatte Stress.
Gebräunte Haut ist ein Warnsignal dafür, dass deine Haut kämpfen musste.
Expertenkarten
WIE KANN ICH ERKENNEN, WIE GEFÄHRLICH DIE SONNE HEUTE FÜR MICH IST?
Klicke oder swipe durch die Karten und erfahre mehr über die SONNE UND UVI.
UV-Index: Deine Sonnenampel
Der UV-Index (UVI) zeigt an, wie stark die UV-Strahlen der Sonne sind, die Haut und Augen schädigen können. Die Schädigung der Haut beginnt nicht erst mit dem Sonnenbrand.
Je höher der UVI, desto schneller kann deine Haut ohne Schutz verbrennen.
Ab UVI 3 solltest du dich schützen. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Strahlung am stärksten. Und besonders im Sommer ist es wichtig, den UVI täglich zu checken.
Der UVI ist wichtiger als Temperatur oder Gefühl.
Umgebung macht den Unterschied
Wie stark UV-Sonnenstrahlung auf dich wirkt, hängt auch von deiner Umgebung ab.
Wasserflächen spiegeln die Strahlen, selbst in 50 cm Wassertiefe kommen noch rund 40 % an. Heller Sand und Asphalt werfen zusätzlich UV-Strahlen zurück. Schnee kann sogar bis zu 80 % der UV-Strahlung zurückwerfen– das ist eine extreme Belastung für deine Haut.
In den Bergen nimmt die Stärke der UV-Strahlen mit der Höhe deutlich zu. Auch dünne Wolken halten viele UV-Strahlen nicht auf, sodass du selbst bei bewölktem Himmel noch viel UV abbekommen kannst.
Du kannst auch im Schatten oder bei Wolken zu viel UV abbekommen.
Eigenschutz und Hauttyp
Die Eigenschutzzeit ist die Zeit, die deine Haut ohne Schutz in der Sonne bleiben kann, bevor sie rot wird.
Bei sehr heller Haut ist sie sehr kurz, bei vielen Menschen in Mitteleuropa liegt sie ungefähr zwischen 5 und 15 Minuten, bei dunklerer Haut ist sie etwas länger. Kinderhaut ist empfindlicher, weil körpereigene Schutzmechanismen noch nicht ausreichend entwickelt sind.
Grundsätzlich können alle Hauttypen Sonnenbrand
und Hautkrebs bekommen.
Je heller und jünger, desto mehr Schutz braucht deine Haut.
Länger draußen? Mach den UV-Check:
1. UV-Index (UVI): Der UVI ist eine Zahl für die Stärke der UV-
Sonnenstrahlen. Unter 3 = entspannt, ab 3 = Schutz,
ab 6 = sehr vorsichtig.
2. Umgebung: Wasser, Schnee, Berge, heller Sand oder Asphalt
= extra viele UV-Strahlen.
3. Eigenschutzzeit: Vergleiche deinen Hauttyp mithilfe der Vorlage.
Ist der UV-Index hoch, deine Eigenschutzzeit kurz und du bist in einer Umgebung mit viel Reflexion wie am Wasser, in den Bergen, im Schnee oder auf hellem Sand, bekommst du viel schneller Sonnenbrand.
Dann brauchst du guten Schutz: Such dir Schatten, trage lange, lichtdichte Kleidung, eine Mütze oder einen Hut, setze eine Sonnenbrille mit UV-Schutz (UV 400) auf und benutze Sonnencreme mit passendem Lichtschutzfaktor auf allen freien Hautstellen.
Je höher der UV-Index ist, desto wichtiger ist es,
diese Schutzmaßnahmen wirklich zu beachten.
Wer vorher checkt, schützt sich clever –
statt hinterher den Sonnenbrand zu behandeln.
Expertenkarten
WIE SCHÜTZE ICH MICH IM ALLTAG WIRKLICH WIRKSAM VOR SONNENSTRAHLUNG?
Klicke oder swipe durch die Karten und erfahre mehr über den richtigen SONNENSCHUTZ.
3 Schritte für deinen Schutz
Vermeiden, Bekleiden, Eincremen.
1. Meide Mittagssonne und halte dich möglichst im Schatten auf.
2. Trage leichte, dicht gewebte Kleidung,
Hut/Kappe, Schuhe, Sonnenbrille mit UV 400
3. Sonnencreme schützt alle Stellen, die frei bleiben.
Eine gute Sonnenbrille schützt nicht nur vor Helligkeit, sondern auch vor gefährlichen UV-Strahlen. Steht auf der Brille UV 400, bedeutet das: Sie hält fast alle UV-Strahlen im Bereich von 280 bis 400 Nanometern ab – das sind die für deine Augen schädlichen Strahlen.
Besonders im Winter in den Bergen, aber auch am Wasser, im Frühling und Sommer oder wenn du lange draußen bist, solltest du so eine Sonnenbrille mit UV 400 tragen. Ohne diesen Schutz können deine Augen auf Dauer stark geschädigt werden, im schlimmsten Fall kann man dadurch sogar einen Teil seines Sehvermögens verlieren.
Schatten + Kleidung + Sonnenbrille sind die Basis, eine Sonnencreme ergänzt.
LSF verstehen
Auf jeder Sonnencreme steht eine Zahl, zum Beispiel 20, 30 oder 50. Diese Zahl nennt man Lichtschutzfaktor (LSF), sie gibt den Schutz vor UV-B-Strahlen an. Ein Kreis mit den Buchstaben „UVA“ bedeutet, dass die Sonnencreme auch vor UV-A-Strahlung schützt. Der Lichtschutzfaktor zeigt dir, wie viel länger deine Haut theoretisch in der Sonne bleiben kann, ohne rot zu werden, wenn du dich richtig eincremst.
Dafür brauchst du deine Eigenschutzzeit. Das ist die Zeit, die deine Haut ohne Sonnencreme in der Sonne bleiben kann, bis sie rot wird.
So rechnest du:
Wenn du einen sehr hellen Hauttyp hast, deine Haut damit nur eine Eigenschutzzeit von 10 Minuten hat und du eine Sonnencreme mit LSF 30 benutzt, rechnest du: 10 Minuten × 30 = 300 Minuten
Das heißt:
Bei richtiger Anwendung könntest du statt 10 Minuten Eigenschutzzeit mit LSF 30 pro Tag 300 Minuten in der Sonne bleiben.
LSF hilft beim Einschätzen, ersetzt aber kein angepasstes Verhalten.
Richtig eincremen:
Sonnencreme schützt nur die Hautstellen, die du sorgfältig eincremst.
Trage sie rechtzeitig auf, bevor du in die Sonne gehst, benutze genug Creme und verteile sie überall gleichmäßig. Vergiss dabei Stellen wie Nase, Ohren, Nacken, Schultern, Fußrücken und Lippen nicht und achte darauf, dass deine Sonnencreme sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B Sonnenstrahlen schützt.
Nach dem Baden oder wenn du stark geschwitzt hast, und nach dem Abtrocknen musst du nachcremen, damit der Schutz erhalten bleibt.
In der Realität verschwindet die Creme im Handtuch oder T-Shirt, wird abgewaschen oder es wurde zu wenig genommen.
Deshalb solltest du die ausgerechnete maximale Zeit mit dem Lichtschutzfaktor nie ganz ausnutzen, sondern dich zusätzlich durch Schatten und Kleidung schützen und rechtzeitig aus der Sonne gehen.
Nur wenn du genug Sonnencreme aufgetragen hast, wird der angegebene LSF erreicht!
Mythen-Check!
Es gibt Ideen über Sonne und Bräune, die cool klingen, aber gefährlich sind. „Gebräunte Haut ist gesund“ stimmt nicht:
Bräune ist eine Abwehrreaktion deiner Haut nach UV-Schäden. „Vorbräunen im Solarium schützt“ ist auch falsch: Solarien schicken zusätzliche UV-Strahlen auf deine Haut, erhöhen damit das Risiko für Hautkrebs und sind für unter 18-Jährige verboten.
„Im Schatten oder bei Wolken brauche ich nichts“ stimmt nicht, denn UV-Strahlen kommen durch Wolken, über Wasser, Sand, Schnee oder Asphalt trotzdem bei dir an.
Und „Ohne Extra-Sonne kein Vitamin D, das der Körper zum Leben braucht“ ist ebenfalls falsch: Meist reichen schon kurze Zeiten in der Sonne, dafür braucht niemand einen Sonnenbrand.
Achte deshalb darauf, dass deine Sonnencreme sowohl vor UV-A- als auch vor UV-B-Strahlen schützt, sonst bleibt ein Teil der Strahlung ungefiltert.
Mythen bringen dich in Gefahr – Wissen schützt.
Expertenkarten
WAS IST HAUTKREBS UND WIE ERKENNE ICH WARNZEICHEN MÖGLICHST FRÜH?
Klicke oder swipe durch die Karten und erfahre mehr über FRÜHERKENNUNG.
Fakten und Wissenswertes
Hautkrebs entsteht, wenn Hautzellen durch z. B. UV-Sonnenstrahlung so geschädigt werden, dass sie sich unkontrolliert vermehren.
Es gibt hellen Hautkrebs (oft gut behandelbar) und schwarzen Hautkrebs (Melanom), der gefährlich ist und schnell streuen kann.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 309.000 Menschen an Hautkrebs und die Zahl der Erkrankungen nimmt seit Jahren deutlich zu.
Viele dieser Fälle wären mit besserem Sonnenschutz vermeidbar oder früher erkennbar.
Frühe Entdeckung kann Leben retten.
Risikofaktoren
Das Risiko für Hautkrebs steigt, wenn:
• du oft oder zu wenig geschützt in der Sonne bist –
vor allem in Kindheit und Jugend,
• du sehr helle Haut hast oder viele Muttermale,
• du häufig Solarien nutzt
(künstliche UV-Strahlung ist ebenfalls krebserregend),
• in deiner Familie bereits Hautkrebs vorkommt.
Kinderhaut ist besonders empfindlich:
Die Schutzsysteme „Lichtschwiele“ und „Bräunung“ sind noch nicht ausreichend entwickelt und UV-Schäden bleiben erhalten – die Haut „merkt“ sich jede Überdosis.
Häufige Sonnenbrände sowie neu gebildete Muttermale erhöhen das Risiko für Hautkrebs.
Je mehr Sonnenstrahlung ohne Schutz, desto höher das Risiko – besonders, wenn es früh beginnt.
ABCDE-Regel
Die ABCDE-Regel hilft beim Prüfen von Flecken:
A – Asymmetrie: ungleichmäßige Form.
B – Begrenzung: unscharf, gezackt, unregelmäßig.
C – Color: mehrere oder ungewöhnliche Farben.
D – Durchmesser: >5 mm, bzw. Größe nimmt zu.
E – Entwicklung und Erhabenheit: verändert sich, juckt, blutet, krustet.
Schon ein Verdachtszeichen ist ein Grund für den Arztbesuch.
Vorsorge: Hinschauen lohnt sich
Früherkennen heißt:
regelmäßig checken statt wegschauen.
Sieh dir deine Haut etwa einmal im Monat von Kopf bis Fuß an – auch Rücken, Nacken, Kopfhaut, Fußsohlen und unter den Nägeln.
Bitte jemanden, dir bei schwer sichtbaren Stellen zu helfen.
Achte dabei auf die ABCDE-Regel:
Form, Rand, Farbe, Größe, Veränderung. Flecken, die „nicht zu dir passen“, neu dazukommen, sich verändern, jucken, bluten oder verkrusten, sollten von Ärztin oder Arzt kontrolliert werden.
Angebote wie Hautkrebs-Screenings helfen zusätzlich,
vor allem wenn du älter wirst.
Selbst checken + früh handeln =
starker Schutz für deine Zukunft.
ALLES GECHECKT? PERFEKT!
Habt Ihr Euch schon für die simply U Challenge 2026 angemeldet?
Auf die drei Klassen oder Kurse mit den meisten Punkten warten für jede Schülerin und jeden Schüler tolle Gewinnpakete.
Lasst euch überraschen!
Um an der Challenge teilnehmen zu können, informiert eure Lehrenden, damit diese euch als Klasse anmelden können.
Die simply U Challenge ist vom 01.04. bis zu den Herbstferien für die Teilnahme der Klassen und Kurse freigeschaltet.
JETZT MITMACHEN!